Brief einer langjährigen Freundin

Brief einer langjährigen Freundin

Brief einer langjährigen Freundin

 

Mit spielerischer Leichtigkeit durch den Alltag
Brief einer langjährigen Freundin

Diesen Brief einer langjährigen guten Freundin mache ich an dieser Stelle öffentlich, um Ihnen einen Eindruck von mir als Privatperson zu geben.

Was ich an Dir so mag, Liebe Marlene:

Deinen Mut, intensiv zu fühlen und zu handeln: dass Du starke Emotionen zeigen kannst, wo es sich andere – wie ich selbst auch – eher verbeißen;

Dein Spaß an all dem Kreativen und Verrückten und manchmal auch dem Dramatischen im Alltag mit viel Sinn für Situationskomik, hier ein kleines Beispiel:

Unser Transport eines dampfenden Rheinischen Döppekuchens mit der Deutschen Bahn nach Bergheim: in der Reisetasche war der heiße Bräter mit Badetüchern umwickelt, und im Kölner Bahnhof wollten wir an einer offenen Telefonsäule anrufen: das ganze Kleingeld flog durch die Gegend und zwischen die Füße der Reisenden. In diesem Chaos riefst Du dann laut nach dem Kamerateam: „Ja wo sind denn schon wieder die Jungs mit der Kamera, das kann ja wohl nicht wahr sein!“ Die Leute blieben interessiert stehen und suchten ebenso nach den Leuten vom Fernsehen..

Und es geht weiter mit dem, was ich an Dir so mag:

 

  • Dein lautes Lachen und Deine Lebensfreude;
  • Deine Großzügigkeit;
  • Deine Sensibilität bis hin zum siebten Sinn;
  • Dein fulminantes Fluchen;
  • Dein sehr stark gewordener kölscher Slang;
  • Deine Reisetelefonate ohne und mit Funkloch und der guten Wiederwahltaste;
  • Deine große Fähigkeit zur liebevollen und stärkenden Anteilnahme – wie ich es im letzten Jahr so einige Male erfahren durfte;
  • Dank Dir für all die schönen Begegnungen und Gespräche!

Liebe Marlene, ich wünsche Dir viele lebensfrohe und gesunde intensive Jahre – mit und auch ohne psychologischem Tiefgang –

Du weißt, es gibt auch ein Leben ohne! –

Brief einer langjährigen guten Freundin!